Kurzhaarteckel

Er besitz die vermutlich ursprüngliche, klassische schwarzrotgefärbte Fellart unter den Dackeln.  Sein Fell ist kurz, glatt anliegend und glänzend. Farblich gibt es heute jedoch alle Variationen von Schwarz bis ins Gelblich-Braune. Seinen Namen verdankt er „Wilhelm von Daacke“, einem Förster aus dem Harz, dem größten Dackelzüchter aller Zeiten.


Ursprünglich wurde der Dackel für die Baujagd auf Dachse und Füchse gezüchtet.
Er  ist eine  Hunderasse Deutscher Züchtung, die auch unter dem Synonym Dachshund oder bei Jägern auch als Teckel bekannt ist. Mit seinem kurzbeinigen Körperbau eignete er sich hervorragend zum aufscheuchen von Wild. Das dadurch nur gemächlich flüchtende Tier konnte vom Jäger schneller und präziser erkannt werden.
Diese Funktion verdankte der Dackel u.a. seinem ausgeprägtem Selbstbewusstsein, schließlich musste er im Dachsbau als Solitärjäger ohne Anleitung seines Hundeführers Entscheidungen treffen.

Seine Intelligenz, Lebendigkeit und Neugier brachten ihm den Ruf ein, der Hund mit „Sinn für Humor“ zu sein.
Nicht selten bringt ihm seine furchtlos-eigensinnige Natur schwierigweiten mit größeren Hunden ein, weshalb auf eine konsequente Ausbildung vom Welpenalter an geachtet werden sollte.

Begehrt ist der Dackel  heute als Begleit- und Ausstellungshund. Seine Erkennungszeichen sind seine langgestreckte, kompakte Gestalt und sein aufrecht gehaltener Kopf. Die charakteristisch verkürzten Beine sind fester Bestandteil des Rassestandards.
Es gibt ihn in verschiedenen Größen- und Fellvariationen. Bekannteste Vertreter sind der Langhaar-, Rauhaar- und Kurzhaar-Dackel.
 

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